Feierabendliga 2017-18
27.09.2017

Feierabenliga  1. Runde, Holger Klattenhoff                                                                              
Ein knapper Sieg!
                                              

Nachdem mit Spannung der Start der Feierabendliga erwartet wurde, fand nun endlich am 27. September das erste Spiel gegen Kattenesch statt.
Leicht favorisiert von der DWZ her gingen wir mit Sören, Mattis, Holger und Dieter an die Bretter.

Bei Sören, in der Anfangsphase mit einer soliden Verteidigung von ihm, war alles ausgeglichen, während Mattis schon ganz leichte Vorteile hatte. Auch bei mir -Holger- lief es gut, hatte doch mein Gegner recht frühzeitig seinen weißfeldrigen Läufer auf g4 gegen den Springer auf  f3 getauscht, so dass meine Dame für den Angriff am Königsflügel schon in Position stand.
Dieter hingegen verteidigte sich mit Schwarz zäh, stand aber leicht gedrückt.
Mattis konnte im Mittelspiel seinen Vorteil ausbauen und gewann bald darauf eine Figur, während sich bei Sören ein kompliziertes Spiel mit beiderseitigen Chancen entwickelte.
Ich hingegen mit starken Zentrum, konnte ich doch gleich d4 und f4 zusammen durchdrücken, so dass die gegnerische Dame fast in Feldernot kam.
Dieter dann mit einem Fehler beim Figurentausch, was gleich darauf eine Leichtfigur kostete.
Mattis hat recht schnell das Spiel vereinfacht und mit der Mehrfigur sofort den ersten Punkt eingefahren.
Bei Sören wusste man plötzlich nicht mehr so recht wer besser stand.
Ich hingegen stand wohl klar besser, wie Mattis nach der Partie meinte, und hätte wohl zu diesem Zeitpunkt bei klarer Stellung eine Qualle gewinnen können. Aber ich machte drei schwache Züge und stand trotz „Quallengewinn“ gefühlt plötzlich sogar auf Verlust, da Schwarz ein kompaktes Bauernzentrum mit Läufer und Springer aufwies, wobei sich diese Figuren gegen Turm und schwachem Läufer hervorragend ergänzten. Also bot ich Remis an, was mein Gegner auch sofort annahm.
Lieber eine Punkteteilung als gleich eine Niederlage am Anfang, da es bei Sören ziemlich nach Remis aussah.
Denn Dieter hatte trotz zäher Gegenwehr mit der Minusfigur die Waffen strecken müssen, so dass es zu diesem Zeitpunkt 1.5 zu 1.5 stand.
Jetzt kam es auf Sören an. In komplizierter Stellung hatte er aber 10 Minuten mehr auf der Uhr, so dass Hoffnung aufkam, eventuell als Sieger von den Brettern zu gehen.
Da der Bauer in der e-Linie vom Gegner zu weit vorgerückt war, konnte Sören nach zähen Ringen diesen endlich erobern und kurze Zeit später mit einem Mehrbauern ins Endspiel gehen, was dann auch letztlich zum Sieg führte.
So gewannen wir knapp 2.5:1.5 gegen Kattenesch, die auf jeden Fall ein Remis verdient gehabt hätten. Hochachtung vor dieser Mannschaft!