4. Mannschaft - A-Klasse Bremen 2017/18

  Name, Vorname
DWZ
01
02
03
04
05
06
07
08
09
 
Pkt
%
1 Petri,Ben-Luca 1763
0
2 Sinnhöfer,Jonas 1888
-
3 Pahl,Theis 1901
-
4 Amler,Nick 1661
-
5 Silber,Stefanie 1592
-
6 Özoguz,Hamza 1572
1
7 Kollars,Michael 1619
0
8 Rautenberg,Jakob 1567
1
9 Sinnhöfer,Joshua 1561
0
10 Grone,Lion 1520
-
11 Rabe,Maximilian 1382
0
12 Eisenmenger,Till 1358
-
13 Alhamid,Mohamad 1330
0
14 Albert,Eske 1376
-
15 Fink,Anton 1293
-
16 Fink,Moritz 1286
0
17 König,Emmilie 1140
-
18 Schütz,Samuel 1064
-
19    
 
Ergebnis
 
2


Saison 2016-17

Starker Sonntag für DSK4 Bericht von Hamza Özoguz

19.02.2017, Sonntag. Wieder mal ein Ligaspiel in der A-Klasse. Wir trafen uns um 8:45 Uhr am Hbf Delmenhorst, um dann mit dem Zug nach Lilienthal zu fahren.
Erst mal aber zur Ausgangslage: Wir befanden uns nach einigem Pech und einem verpassten Spiel auf dem vorletzten Platz und mussten jetzt gegen den Erstgesetzten und auch momentan ersten SG LHW2 ran. Nach knapp einer Stunde Anreise traten wir mit folgendem, motiviertem Team an: 

  1. Beni  (weiß)      3. Jons            5. Lukas                     7. Hamza
  2. Erik                   4.Theis           6. Maxi                       8. Lili

Die durchschnittliche DWZ-Zahl unserer Gegner war mit 1768 fast um 100 Punkte höher als unsere, nämlich 1768 zu 1673. Aber wir waren guter Dinge, damit fertig zu werden.
Erik und Theis waren immer noch nicht da, aber dennoch ging es dann pünktlich um 10 Uhr auch schon los:

Beni hatte Spanisch Abtausch auf das Brett gebracht. In solchen Stellungen kannte er sich wie bekanntlich sehr gut aus. Jons war wieder in einer sehr remisigen Stellung, die aus dem Skandinavischen kam. Maxi hatte eine sehr unklare Stellung, die jedoch nach Remis aussah. Ich hatte Rossolimo auf dem Brett und stand ganz solide und Lili hatte ein Mittelgambit auf dem Brett, für welches sie sehr viel Zeit investierte.

Endlich, die Pahls sind nun auch eingetroffen und es konnte jetzt so richtig losgehen:  Außergewöhnlich lange gab es keine Ergebnisse, bis nach knapp zwei Stunden Lukas ein Remis seines Gegners nicht mehr wiederstehen konnte. Kurz danach gab es auch schon an unserem dritten Brett ein Remis von Jons. Also schon mal 1:1! Mittlerweile steht Beni mit 1:50 h auf der Uhr schon im besseren Endspiel. Erik und Theis Bretter waren noch unklar, Maxi stand remisig. Ich hatte eine sehr interessante Stellung und Lili hat aus dem Mittelgambit keinen materiellen Vorteil rausholen können und hatte auch nur noch sehr wenig Zeit.
Dann folgte schon kurz nach Jons Remis ein weiteres Remis von Maxi!! Er stand zwar nicht sehr aktiv aber er konnte sich noch halten, sodass es reichte! 1,5:1,5.

Kurz danach konnten wir den ersten vollen Punkt einfahren: Theis gewinnt zur 1,5:2,5 Führung. Und obwohl Lili verlor - Stand 2,5:2,5 – sah es sehr gut aus! In allen drei noch laufenden Partien standen wir besser.
(Ach so erst noch zu Lilis Partie eine kleine sagen wir mal „lustige Geschichte“: Ihr Gegner nahm auf der letzten Reihe anstatt einer Dame einen umgedrehten Turm, war zwar nicht Spiel entscheidend aber lustig. Danach nahm der Gegner das einfach zurück und wechselte in eine echte Dame, aber egal.)
Beni stand klar auf Gewinn, Erik stand noch klarer auf Gewinn und hatte schon eine Figur mehr und ich hatte ein Remis auf dem Brett. Also war warten und ruhiges Spielen angesagt als die Traumsituation kam. Eriks Gegner gab auf und Benis Gegner bot Remis. Während er abwartete, kamen bei mir ein, zwei Züge, als mein Gegner ebenfalls Remis bot! Ich nahm an, kurz danach nahm auch Beni das Remis an! 3,5:4,5 SIEG!

Tatsächlich konnten wir die schon lange auf dem ersten Platz liegende Lilienthal-Horner Mannschaft schlagen. Nach fünf Runden hatten sie noch nicht einen Punkt verloren. Sie gewannen alles bis auf die Begegnung mit uns. Tja so läuft es. Jetzt hoffen wir alles Gute auf unsere nächste Begegnung zuhause gegen denn SK Schwanewede!


Kurioses 4:4 gegen SF Achim

Am Sonntag, 20.11.2016, 16 Uhr. Nach unserem etwas unglücklichem ersten 4:4 gegen den Findorffer SF 2 mussten wir diesmal in Achim ran. Wir waren an fast jedem Brett laut DWZ eindeutiger Underdog, doch unsere gute Laune machte diese Sache für uns unwichtig. Pünktlich um 10 Uhr fing es dann auch an mit folgenden Begegnungen:

Brett 1: Beni (weiß) – Tim Freudenthal
Brett 2: Erik – Matthias Oehm
Brett 3: Theis – Rolf Brinkmann
Brett 4: Nick – Markus Ernst
Brett 5: Jakob – Thomas Becker
Brett 6: Maxi - Leonid Bussler
Brett 7: Hamza - Kurt Fehsenfeld
Brett 8: Eske - Klaus Blauert

Beni konnte seine Vorbereitung auf das Brett bringen. Es war eine Neuerung, in der sein Gegner einen falschen Zug spielte, und Beni so laut Engine +3 steht! Erik, Theis und Nick hatten alle ganz „normale“ Stellungen auf dem Brett. Doch Jakob hatte es tatsächlich hingekriegt, eine Leichtfigur im sechsten Zug einzustellen! Maxi hatte ein Königsgambit auf dem Brett, den er mit 2.f5 d5 behandelte, und ich hatte ein Steinitz auf dem Brett, in dem ich +1 stehe. Eske war wieder in einer ausgeglichenen Stellung.

Nach einiger Zeit kamen die ersten Ergebnisse dann auch rein:
Eske gewann tatsächlich auf eine komische aber auch souveräne Art! Also schon mal 1:0. Kurz danach remisierten Erik und Theis zum 2:1!! Und einige Minuten folgend gab Benis Gegner auf - 3:1!!! Ich (Hamza) sowie Jakob stehen momentan auf Gewinn. Jakobs Gegner opferte nämlich falsch und so konnte Jakob die Figur und eine Qualität gewinnen.
Ich hatte einen energischen Königsangriff, doch Nick und Maxi hatten es nicht so gut. Nick hatte eine Figur weniger und Maxis Stellung konnte jeden Moment total einstürzen!
Nachdem wir Jakobs Stellung schon für uns entschieden sahen, sollte ich Remis spielen in einer mittlerweile remisigen Stellung. 3½:1½! Kurz danach gab Nick aber auch schon auf - 3½:2½!

Wir waren schon alle ganz gelassen und freuten uns, da Jakob schon in ein Endspiel abwickelte mit einem Bauern auf der vorletzten Reihe und eine Qualität mehr. Also total gewonnen. Doch plötzlich passierte es. Jakob stellte doch tatsächlich seine Qualität zweizügig ein, nur noch Remis - 4:3. Schade, da Maxi kurz danach aufgab 4:4.

Das ist natürlich sehr unglücklich geschehen, da wir auch die Gewinnermannschaft hätten sein können – und uns auch schon so fühlten.
Nun ist unser aktueller Stand der dritte Platz. Im nächsten Spiel erwarten wir von uns selber nun einen Sieg gegen den momentanen Tabellenführer SV Vahr!!


  
Zum Start in die neue Saison kann nur die junge vierte Mannschaft punkten: Stark das Spitzenterzett, Hamza ergänzt nach zähem Ringen zum 4:4 gegen Findorff 2
DSK 4 gegen SG Findorf 2 - Bericht zu Runde 1 von Hamza Özoguz

Am 30.10. war der Saisonbeginn. Wir durften glücklicherweise Gastgeber sein und so war um 9:30 Uhr treffen. Wir bauten Bretter auf und pünktlich um 10:00 Uhr ging es dann mit der ersten Runde mit folgender Aufstellung los:
Brett 1: Ben-Luca Petri (schwarz)
Brett 2: Erik Pahl (weiß)
Bertt 3: Jonas Sinnhöfer (schwarz)
Brett 4: Theis Pahl (weiß)
Brett 5: Michael Kollars (schwarz)
Brett 6: Jakob Rautenberg (weiß)
Brett 7: Maximillian Rabe (schwarz)
Brett 8: Hamza Özoguz (Gary), (weiß)

Und los ging es:
1.Ben-Luca hatte ein gut bekanntes Grünfeldindisch auf dem Brett. Er spielte stark und schnell zugleich. Schnell stand er auf Gewinn und sein Gegner reichte als erstes die Hand zur Aufgabe rüber! 1:0!!!
2.Erik hatte Pirc auf dem Brett. Durch genaue Züge konnte Erik einen schönen Königsflügelangriff starten und gewann so eine Dame. So stand es schnell sogar 2:0!!!
3.Jonas Gegner behandelte Spanisch Abtausch falsch und nach langem Warten konnte Jonas klar gewinnen. 3:0!!!


Hamza erkämpft einen Sieg und verfasst diesen Bericht für seine Mannschaft - bravo!!
4.Theis spielte gut und hatte eine gewonnene Stellung auf dem Brett. Leider veropferte er sich und verlor so sehr unglücklich. 3:1.
5.Michael kam gut aus der Eröffnung raus spielte dann leider aber ein zwei ungenaue Züge und verlor. 3:2
6.Jakob konnte leider die Eröffnung nicht gut spielen und stand nach der Eröffnung schlecht. Dann stellte er leider sogar noch eine Dame ein. 3:3 Langsam wurde es eng.
7.Maxi´s Gegner spielte 1.f4 und 2.c4. Maxi fand leider kein Mittel gegen diese seltsame Eröffnung und wurde sogar später ausgetrickst. Sein Gegner spielte irgendwann d4 und so war Maxi in einem komischen Damengambit in dem Maximilian schlecht stand. Sein Gegner konnte ihn leider überspielen und gewann. 3:4 Grausam. Wir liegen hinten und es gibt nur noch eine Partie.
8.Hamza hatte Taimanow auf dem Brett und kam gut aus der Eröffnung raus. Sein Gegner fand keine guten Züge und so war das Mittelspiel ohne Damen besser für Hamza. Doch es gab ein neues Problem für Hamza. Er musste gewinnen und war der letzte der noch spielt. Und das größte Problem war aber, dass Hamza für 10 Züge nur noch fünf Minuten auf der Uhr hatte. Doch Hamza blitzte und hatte im 41. Zug mit einer Sekunde die Zeitkontrolle geschafft. Nun gewann er mit einem Springer mehr das Endspiel und damit einen Mannschaftspunkt zum Endergebnis von 4:4!


Saison 2015/16
AUFSTIEG in die A-KLASSE

13.12.2015
5:3-Sieg gegen OT-Bremen
Jonas ½
Theis 0
Erik 1
Michael 1

Runde 5, 17.01.2016: von Thomas Pralle
Tabellenführung erobert

Bremen West II – DSK IV

Trotz Eis + Schnee kamen alle 8 Mannschaftskameraden sehr zeitig im Spiellokal an.
Kurze „Verwirrung“ um die Aufstellung (Helmuth + ich auf vertauschten Plätzen …) Aber nach Aufklärung  durch  Ersatz MF Jonas konnte das königliche Spiel losgehen.

Bei mir an Brett 7 gingen allerdings recht schnell „die Lichter aus“ …. Hatte ich doch den energischen Angriff in der Eröffnungsphase meiner Gegnerin völlig unterschätzt (oder verschlafen ?) – vertauschte Zugkombinationen inklusive stand ich bereits nach 10 Zügen relativ „pleite“ ….             Da meine Gegnerin weiterhin genau spielte gab ich kurz danach (bei drohendem Figurenverlust) die Partie auf …. 1:0 fuer Bremen West und ein sehr  unangenehmer Start, den ich unserer Mannschaft zumuten musste  (Jonas Kommentar tröstete etwas : „…kann passieren …“ )

Rechts (Richy) und Links (Helmuth) von mir ging es aber sehr viel besser …. Relativ kurz hintereinander konnte erst Helmuth den vollen Punkt einfahren (nach einer schönen Abwicklung mit  Springergabel Schach + Turmgewinn ) gab sein Gegner auf – danach entwickelte Richy mit  Mehrfigur und einem gedeckten Freibauern auf der 2 Reihe derartigen Druck, das seinem Gegner nur noch die Kapitulation blieb. 2:1 für uns

Dann leider ein schnelles Ende am Brett 2 (Einsteller ?) nichts genaues  weiss man nicht …. Ausgleich zum 2:2
Unserem MF Jonas gelang dann die erneute Führung – in einem eleganten Endspiel konnte er zunächst den letzten Springer seines Gegners  mit dem König  einfangen danach zur Bauernumwandlung kommen und seinen Gegner blieb nichts anderes als dies anzuerkennen und aufzugeben. 3:2

Nun kämpften noch die Bretter 3 (Erik), 4 (Michael) + 5 (Mike) – und eigentlich sahen alle „gut“ aus – zumindestens nach 1,5 Punkten „wie auch immer“.
Zunächst erreichte Erik (Zugwiederholung?) ein Remis  in ausgeglichener Stellung, dann konnte Michael dasselbe Ergebnis erreichen – 4:3 für uns … und ein immer sicheres Gefühl, da es Mike (als Vater unseres MF J) vorbehalten blieb, den berühmten Sack zuzumachen. Und das machte er mit einer sehr guten Schlussoffensive, die seinen Gegner immer weniger Felder überließ (und schon gar keine „guten“) und schließlich zu einem forcierten Figurenverlust führen  sollte – da reichte der Schachfreund aus Bremen aber auch schon die Hand zur Gratulation. 5:3

Aktuell sind wir damit Spitzenreiter – haben aber einen Mannschaftskampf mehr als Werder und Schwanewede ….. also Werder müssten wir wohl auch noch schlagen …..und (nächster Gegner) Lilienthal ist auch nicht zu unterschätzen!


Saison 2014/15
Runde 8: von Thomas Pralle
Kantersieg gegen Spitzenreiter Kirchweye

Zunächst konnte DSK IV mit zwei "Premieren" aufwarten, vollständig angetreten (!) - (okay, gab es schon, aber gefühlt ...)
Dann: MF Ulrike hielt eine „Team Besprechung“ ab – Festlegung: Bretter 1 – 4 haben „Narrenfreiheit“ – an den Brettern 5 – 8 sind 4 Punkte „eingeplant“ ….

Kirchweyhe ist eine erste Mannschaft – so geht das „Gefälle“ von 2 x DWZ über 2000 runter bis auf knapp 1100 an den letzten Brettern …
Als es zur ersten Begrüßung kam – stellte sich heraus, dass Kirchweyhe nur zu siebt antrat, Brett 2 (nominell auch DWZ von 2093!) wurde freigelassen ….
„Glück“ oder „Pech“ für Stefanie Silber …. Und der erste Punkt !   (damit stand der Sieg für uns fest – konnte Kirchweyhe nicht wissen – siehe Teambesprechung!)

An den übrigen Brettern startete der übliche Wahnsinn ….
Dann konnte MF Ulrike (Brett 6) auf einmal unverhofft den gegnerischen König  (der sich auf H 5  verirrt hatte) MATT setzen …. Ein kurzer Blick auf das Brett + die kritische Selbstanalyse von Ulrike, zeigten dass Caissa uns hier wohlgesonnen war …das hätte auch anders herum ausgehen können … J
Okay – 2 : 0 für uns …
Kurz danach streckte mein Gegner (Brett 4) für mich -Thomas- unerwartet die Segel …. Eigentlich war nicht so viel passiert – ich stand „okay“, mein Gegner hatte einen Springer für zwei Bauern gegeben, und als sein (von ihm erhoffter?) positioneller Vorteil seiner Meinung nach nicht mehr vorhanden war, mochte er es nicht weiterspielen …. Im Sinne der Mannschaft habe ich den Punkt natürlich gerne angenommen.
3: 0 für uns

Gelegenheit für mich so gegen 12:30 Uhr mal auf die anderen 5 Bretter zu schauen:
Brett 1 – wow – Vera kämpft wie verrückt gegen einen 2050ziger und steht … G U T …
Brett 3 – Michael – völlig auf Ausgleich
Brett 5 – Andrea – hey : 2 Bauern plus ! sieht nach Gewinn aus.
Brett 7 – Jonas – 1 Bauer plus / aber König nicht rochiert, keine Ahnung
Brett 8 – Helmuth – sieht gut aus, Bauernkette von Helmut + Gegner muss ständig zusehen, das er seine Figuren gedeckt hält.
Kurz danach – Andrea (Brett 5) meldet Gewinn … (ich sag noch: Du hattest ja auch 2 Bauern mehr, Antwort Andrea – Nee … waren jetzt 3 …. J) – dann Aufgabe Gegner

4 : 0 – jetzt müsste es schon „komisch laufen“ wenn wir nicht wenigstens ½ Punkt holten ....
Trotzdem – oder gerade deswegen ? – die verbleibenden Partien wurden „ausgekämpft“ ….
Dann konnte sich Jonas (Brett 7) prima im Endspiel durchsetzen! SUPER … vorher waren einige Klippen zu umschiffen, unter anderem war sein Springer an den unrochierten König gefesselt, und sein Gegner stellte einige „Fallen“ die Jonas aber prima umging … am Ende setze sein aktiver König sich durch!
5 : 0 SIIIIIIEG ……. Yes ….

Dann Brett 1 – Vera mit 2 Türmen gegen T + L plus 2 Bauern im Endspiel …. Ich sah schon fast keine Möglichkeiten mehr – aber Vera mit super Technik hielt das Spiel auf REMIS .. auch Ihr einer Turm konnte schließlich Läufer + Mehrbauern halten !! REMIS geben einen 2050ziger! RESPECT
5,5 : 0,5
An Brett 3 dagegen mühte sich Michael mehr und mehr vergeblich, trotz Figurengleichheit die rettenden Züge gingen ihm aus …. Er musste erst einen Bauern geben, und die Stellung kam von schlecht in den Bereich „hoffnungslos“ …. Theoretische Patt-Bemühungen wurden auch vom starken Gegner erkannt + vermieden – also (nach langem Kampf)
5,5 : 1,5
An Brett 8 war Helmuth mittlerweile mit seiner Bauernkette bis auf die Reihen 4 bis 2 gekommen, der Gegner musste bereits eine Qualität opfern und mit einem schönen Manöver (Damenopfer plus Bauernumwandlung + erzwungenem Damentausch) konnte Helmuth seinen Gegner überspielen …
6,5 : 1,5
Damit sind wir alle theoretischen Abstiegssorgen los.


Runde 8: Ulrike Schlüter
Starke kämpferische Leistung gegen die Findorffer Schachfreunde nicht belohnt

Eine beachtliche kämpferische Einstellung bewies die 4. Mannschaft des DSK in der 8. Runde der A-Klasse gegen den Tabellenzweiten Findorffer Schachfreunde 2. Doch wie schon so oft in dieser Saison wurde der Kampfgeist nicht mit Punkten belohnt.

Aufgrund von Missverständnissen bei der Planung waren wir leider nur mit 7 Leuten zum Wettkampf angetreten (Richie fuhr derweil nach Bremen-Nord, die Fünfte war aber schon vollständig, während wir vergeblich auf ihn warteten), so stand es schon zu Beginn 1-0 für Findorff.  Im weiteren Verlauf konnten die Gäste die Führung dann weiter ausbauen: zunächst verlor Thomas an Brett 4, dann die Berichterstatterin (Brett 7). Dabei war Thomas recht gut aus der Eröffnung gekommen und hatte eine sehr angenehme Stellung, aber eine Unkonzentriertheit kostete ihn entscheidendes Material (Kopf hoch, Thomas: nächste Saison in der B-Klasse holen wir wieder mehr Punkte!). Auch meine eigene Stellung -Ulrikes also- war nach Eröffnung noch recht ausgeglichen, mehrere schwächere Züge in Folge erlaubten meinem Gegner aber mit Läufer und Dame in die Stellung einzudringen, so dass am Ende alles zusammenbrach.

3-0 also schon für die Findorffer, aber dann holten wir 2 Siege an Brett 2 (Michael Kollars) und 6 (Jannig Strozyk) und der Kampf wurde noch einmal richtig spannend.
Auch Michael stand schon nach der Eröffnung gut und gewann durch eine dreizügige Kombination, die der Gegner übersehen hatte, einen Springer. Leider ließ er zunächst noch einen Gegenangriff zu, im Endspiel konnte er aber durch sein aktives Figurenspiel noch einmal Material gewinnen. Jannig spielte von Beginn an souverän, setzte den Gegner mit Schwarz unter Druck und gewann einen entscheidenden Bauern. Sein erfahrener Kontrahent wehrte sich noch lange und sehr kreativ, musste aber nach 4 Stunden dem Kampf einstellen.

Nun liefen noch die Partien von Mattis Trätmar (Brett 1), Helmuth Riewe (5) Stefanie Silber (8). Helmuth stand etwas schlechter (weit vorgerückter Freibauer des Gegners), Mattis in schwieriger Stellung wohl auch, aber Stefanie hatte sich eine sehr schöne Stellung im Dame-Springer-Endspiel herausgespielt, bei der sie einen entfernten Freibauern und damit gute Gewinnchancen besaß. Leider übersah sie in Zeitnot einen taktischen Trick und gab anschließend die Partie sofort auf. Schade, hier war ein ganzer Punkt für uns drin !
Auch Helmuth kämpfte noch lange, aber letztlich konnte er den Freibauern von Malte Hentrop nur durch ein Figurenopfer stoppen und musste seinem Gegenspieler zum Sieg gratulieren.
Damit stand der Sieg der Findorffer fest, einen großen Kampf lieferten dann aber Mattis Trätmar und Ralf Mulde am Spitzenbrett. In sehr schwieriger Stellung und großer Zeitnot fand Mattis stets die richtigen Verteidigungszüge und konnte die Stellung schließlich sogar noch drehen. Mit nur noch 3 Minuten Restbedenkzeit auf der Uhr lehnte der das Remisangebot von Ralf Mulde ab, konnte den Damentausch erzwingen und in ein gewonnenes Leichtfigurenendspiel abwickeln, das sein Gegner sich nicht mehr zeigen lassen wollte.

Da es in diesem Jahr mindestens 2 Absteiger geben wird (bei der aktuellen Situation in der Verbandsliga sind sogar 3 Absteiger nicht unwahrscheinlich sollten Findorff 1 und Syke 1 nicht in der letzten Runde noch entscheidend punkten) ist der Klassenerhalt für uns nicht mehr möglich. In der letzten Runde wollen wir trotzdem mit einen Sieg gegen Bremen-West 2 die Saison achtbar beenden, daher bitte alle unbedingt den 27. April vormerken!


Runde 6: Thomas Pralle
"Ohne 2" - ok für Skat, nicht für Schach

DSK IV – SCHWANEWEDE
Eigentlich hätte es ein perfekter Sonntag werden können, 4 DSK Teams plus Gästespieler schufen eine richtige „Turnier Atmosphäre“. Auch der „Versorgungsstand“ war vorhanden (Kaffee Note 1 plus ! – Brötchen sahen ebenfalls megalecker aus – dank an Familie Silber.

Leider trübte sich der Eindruck, da wir es weder für die Fünfte, noch für die Vierte Mannschaft schafften, eine vollständige Spielerzahl zu generieren ….. gerade für die „verzweifelt“ gegen den Abstieg kämpfende Vierte eigentlich ein „no go“!

Trotzdem schafften wir beinahe einen MP, es war wirklich nur ein klein wenig Pech dabei.

Brett 1
Mattis stand stets sehr sicher, brachte eine Kombination mit Figurengewinn an und  fuhr den ganzen Punkt ein – prima!
Brett 2
Die längste Partie mit einer toll kämpfenden Andrea – leider ging das sehr sehr unangenehme Damen-Endspiel gegen 2 Mehrbauern verloren – Kiebitze meinten eine Remischance erspäht zu haben – aber man muss ehrlicherweise sagen, dass Andrea auch fast 25 Minuten weniger Zeit auf ihrer Uhr hatte, da Sie am Anfang noch versucht hatte, einen verloren gegangenen Spieler bei Thomsen „aufzupicken“. Wer weiß, ob Sie bei voller Bedenkzeit in ein angenehmeres Endspiel gekommen wäre.
Brett 3
Kevin Silber verlor nach wenigen Zügen einen Bauern (ich hatte mich gefragt ob „gewollt“ oder nicht, da er aber kaum in aktivere Stellungen kam – war es wahrscheinlich nur „der Anfang vom Ende“ gegen einen starken SF aus Schwanewede …
Brett 4
Thomas stand stets solide – aber in gefühlt hoher Zeitnot (28 Züge in 1:49 – also noch 11 Minuten für 12 Züge) wollte Thomas die Partie schon  „remis“ anbieten – was er aber nach Hinweis der Mannschaftsführung  (wir benötigten zu dem Zeitpunkt 1,5 Punkte aus Andrea’s + Thomas Partien um wenigstens einen MP zu holen) unter Mühen weiterspielte. Nach einer „kleinen“ Ungenauigkeit seines Gegners (kostete 1 Bauern) fiel die gesamte „Struktur“ von Schwarz auseinander – alles stand
„schlecht“ – und bei Thomas stand alles „gut“ – Konsequenz: Der volle Punkt!
Brett 6
Ulrike mit Minusbauer, aber aktiverer Stellung (besserer Läufer gegen gegnerischen Springer), Remis nach 3maliger Stellungswiederholung.

Brett 8
Stefanie Silber spielte „schön“ – immer wenn ich auf das Brett guckte, sah es nach aktivem Spiel, mit viel Druck + nach Gewinn aus – so kam es auch … well done!

Bretter 5 + 7 leider kampflos – hierzu ist alles gesagt ,,,

Fazit – In „Normalaufstellung“ hätten wir sicher gepunktet – aber wir müssen halt auch nahe an der besten Aufstellung sein, um in der A Klasse zu bestehen!
Auch wenn wir von Anfang an gesagt haben, diese Saison ist nur ein „ABENTEUER“ mit Blick auf die ein oder andere Partie, wäre es schade, wenn wir am Ende absteigen, aufgrund von „verschenkten“ Punkten.
ABER NOCH IST HOLLAND (DELMENHORST) NICHT VERLOREN !!



Runde 5: Ulrike Schlüter
Ist die 4. Mannschaft doch zu schlecht für die A-Klasse?

Nach einer erneuten deutlichen "Klatsche" bei Stotel/Loxstedt (0,5-7,5) befindet sich die 4. Mannschaft des DSK nun erstmals auf einem Abstiegsplatz.

Doch der Reihe nach:
Als wir vor der Saison im Vorstand beschlossen nach dem Rückzug der Landeliga-Truppe alle Mannschaften eine Liga höher als im Vorjahr zu melden wurde auch gleichzeitig das Saisonziel festgelegt: für alle Mannschaften (mit Ausnahme der Ersten, die gefestigt schien und immer auch noch ein paar sehr gute "Reservisten" einsetzen kann) konnte es nur um den Klassenerhalt gehen! Merkwürdigerweise haben aber bis auf unsere Crew die anderen Teams mit diesem Saisonziel überhaupt keine Probleme: DSK 2 ist Tabellenführer in der Verbandsliga Nord (der Mannschaftsführer hat das Saisonziel von Klassenerhalt mal eben auf Aufstieg korrigiert J), DSK 3 auf einem super 3. Platz in der Stadtliga und mit Siegen gegen deutlich stärker eingeschätzte Mannschaften und unsere Youngster-Truppe DSK 5 (Alter zwischen 10 und 14 Jahren) auf Rang 3 in der C-Klasse!

Nur wir kommen irgendwie nicht richtig in Schwung. Vor ein paar Wochen sagte Kladdi mir noch "langsam mache ich mir Sorgen um die Vierte", nun, die sind wohl angebracht nach unserem schwachen Auftritt in Bremerhaven.
Vielleicht war es aber auch einfach nur einer von diesen Tagen, an denen man lieber im Bett bleibt, auf jeden Fall lief von Anfang an gegen die Senioren-Truppe von Stotel/Loxstedt nicht viel zusammen.
An den letzten beiden Brettern hatten Richie und Dieter Sturm jeweils eine Figur weniger (gegen 1 bzw. 2 Bauern). Vorne verwechselte Andrea schon in der Eröffnung zwei Züge und stand dadurch sehr gedrückt und konnte nicht mehr rochieren. Gerade als sie sich wieder ins Spiel gekämpft hatte übersah sie ausgerechnet in der Zeitnotphase des Gegners eine Kombination, die sofort zum Materialverlust führte. Vera unterlief an Brett 1 ein kleiner Fehler, der aber einen entscheidenden Bauern kostete.

So stand es schon bald 0:4 und von den übrigen Brettern stand einzig Thomas an Brett 4 richtig gut (Materialvorteil!). Michael K. kämpfte im Turmendspiel um das Remis, aber die Figuren vom Gegner waren einfach aktiver, Helmuths Niederlage habe ich leider nicht mitbekommen (bis dahin sah es ziemlich ausgeglichen aus).
Ich - Ulrike - kämpfte zwar noch am längsten, sah ein Qualitätsopfer (gegen einen starken Freibauern), letztlich konnte der Gegner jedoch alle Drohungen abwehren.
Und auch Thomas Partie wurde am Ende nur Remis, was bei dem Spielstand aber auch nicht wirklich entscheidend war.

Fazit: in den nächsten Runden kommen Mannschaften, gegen die man punkten kann (und muss!) und dann wird an dieser Stelle sicher auch über besseres Schach zu lesen sein.


Runde 9: Jürgen Hurrle
Im Aufstiegskampf die Nase vorn

Sowohl der Aufstiegs- als auch der Abstiegkampf spitzten sich vor und während der neunten und letzten Runde dramatisch zu:
Während TuS Varrel 2 bereits abgestiegen war, bahnte sich gegen den zweiten Abstiegsplatz ein Fernduell an zwischen Osterholz-Scharmbeck mit 6 und HB-West2 mit lediglich 5 Punkten, das Letzterer mit einem favorisierten Sieg gegen Varrel2 für sich entschied.

Noch spannender aber versprach der Kampf um die zwei Aufstiegsplätze zu werden! Hier hatten die SF Achim1 die besten Karten, sie führten die Tabelle mit 11/38½ Punkten an. Und in der Tat behaupteten sie diesen Rang mit einem beeindruckenden Sieg gegen BSG5. Damit hatten die Achimer ihr Ziel erreicht und waren nach mehr als zwei Jahren Abwesenheit wieder in die Stadtliga aufgestiegen - Gratulation!


Als weitere Favoriten für den Aufstieg hatte sich ein Quintett mit jeweils 10 Mannschaftspunkten herausgebildet, das von Horn-Wilstedt mit 38½ Brettpunkten angeführt wurde. Die weiteren Aspiranten waren unsere Vierte mit 37,0 (trotz einer 0:8-Niederlage in Runde 5 gegen HB-West2), Stotel/Loxstedt mit 36½, SV Werder5 mit 36,0 und SK Schwanewede mit 32½ Brettpunkten.

So war die Ausgangslage und unsere Marschroute war klar: Nur ein Sieg zählte, gegen welchen Gegner auch immer, wobei 1½ Brettpunkte aufzuholen waren. Kompensiert werden mussten die Ausfälle von Benedict und Peter, der allerdings in letzter Zeit Schwächen zeigte. So traten wir mit unserem Spitzenmann Joel, MF Holger, den Zuverlässigen Chris und Anika, den Topscorern Jürgen und Stefan, dem Alterspräsidenten Fritz und dem umworbenen Neuen Michael an. Wir waren unseren Matchpartnern, Stotel/Loxstedt, im Schnitt an allen Brettern um fast 100 DWZ-Punkte überlegen, allerdings kein Grund, leichtsinnig zu sein, eine unserer in dieser Saison gezeigten Schwächen.

Konzentriert begannen wir die Parole "Hoher Sieg" umzusetzen: An sechs Brettern kristallisierten sich im Verlauf Vorteile heraus, lediglich Joel an Brett 1 und Fritz an 7 -beide mit Schwarz- hatten um Ausgleich zu kämpfen. Dann ging es Schlag auf Schlag, und mit jedem Mal
war die Erleichterung insbesondere bei Klatti zu spüren: Chris, Stefan, Klatti selbst, Anika und Michael punkteten voll. Fritz hatte in sicherlich nicht besserer Stellung Remis angeboten, was sein Gegner -für mich unerwartet- annahm.
5½ Punkte waren eingefahren, aber war damit der Aufstieg auch geschafft?

Alles konzentrierte sich nun auf die noch am Brett Brütenden, Joel und Jürgen. Beide aus unterschiedlichen Gründen: Joel versuchte, die Niederlage abzuwenden, und Jürgen, die "gewonnene" Stellung zum Sieg zu führen. Nun, beides misslang trotz verbissener Anstrengungen. Egal - sechs Punkte errungen, die - wie sich bald herausstellen sollte - zum Aufstieg reichten.

Ein großartiger Abschluss nach dem zwischenzeitlichen Einbruch in den Durchgängen 5 und 6 - es darf gefeiert werden!!


Runde 8: Holger Klattenhoff
Dämlich verloren

Auf nach Achim, um wenigstens einen Mannschaftspunkt mitzunehmen, so dachte ich wenigstens und hatte taktisch aufgestellt mit Bestbesetzung. Denn die Situation war klar, wir führten die Tabelle mit 10 Punkten an, Achim mit 9 Punkten und 5 weitere Mannschaften mit 8 Punkten, ziemlich eng ganz oben!
Aber als wir dort ankamen, standen wir wegen verschlossener Türen erst mal  rum, bis der Schlüssel da war. Ich fing an zu taktieren und erwirkte von gegnerischen Mannschaftsführer eine minimale Zeitgutschrift von einer Viertelstunde für alle.

Es sollte ein spannender Kampf werden. Ich, Holger, hatte in der Frühphase der Partie recht schnell einen Bauern gewonnen, aber die Entwicklung leicht vernachlässigt, was sich noch rächen sollte. Stefan an Brett 8  überraschte nach einer Stunde mit einer völlig zerfahrenen Stellung und sagte, er müsse Remis machen, um uns wenigstens einen halben Punkt zu retten. Hier hatte ich eigentlich einen vollen Punkt erwartet. Ich stimmte nach zweimaligem Hinsehen dem Remis von Stefan zu, auf das sich sein Gegner Gott sei Dank einließ. Diese Partie war eigentlich schon für uns verloren.
Danach war dann Peter, mein Sorgenkind bei mir, und sagte er steht auf dem Acker, er hatte in der Frühphase der Partie aufgrund einer Unachtsamkeit und durch die Abwicklung seines Gegners einen Bauern verloren und stand schlechter. Ich darauf, ruhig weiterspielen.
Bei Benedict, Anika und Chris entwickelten sich die Stellungen unklar. Jürgen mit Schiebermentalität mit leichten Vorteilen und Joel leicht schlechter nach meiner Beurteilung.
Ich hingegen in dem Moment mit einer quasi verlorenen Partie, wie rauslügen? Mein Läufer auf f8 war wie festgenagelt und ich konnte nicht rochieren; also Remis anbieten, was natürlich abgelehnt wurde. Zum Glück spielte mein Gegner recht ungenau, so dass ich mich noch rausmogeln und mit einem Minusbauern in ein Springerendspiel abwickeln konnte.
Und Springer sind nun mal zur Zeit meine größte Stärke, obwohl ich sie früher vom Gegner immer gehasst habe, denn sie sind unberechenbar.
Und so kam was kommen mußte, ich konnte den Minusbauern kompensieren und stand meiner Meinung nach im Endspiel wieder besser. Nun bot mein Gegner Remis an, das ich nach langem Zögern annahm, da sich die Stellungen meiner Mitstreiter weiter verkompliziert hatten, immer noch nur 1:1.
Ich rechnete durch, und stellte fest, es würde verdammt eng werde, den einen Mannschaftspunkt einzufahren. Peter hatte inzwischen sogar die bessere Stellung. Chris konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Benedict in einer gleichwertigen Stellung aber patzte und stand auf Verlust. Anika hatte aufgrund eines gedeckten Freibauern eine Gewinnstellung erreicht. Joel stand jetzt wesentlich schlechter und Jürgen stand auf Gewinn.

Dann Peter mit dem ultimativen Patzer und dem Verlust der Partie durch eine Springergabel. 1:2.
Benedict kämpfte zwar noch, aber auch diese Partie ging verloren. 1:3, es wurde immer enger.
Dann kam auch noch Anika daher  wegen Remis trotz der Gewinnstellung, die sich aber so verkompliziert hatte, dass nur bei äußerst genauer Spielweise die Partie noch zu gewinnen war. Ich willigte nur sehr schweren Herzens bei ihr ins Remis ein, denn ich wußte was kommen würde; es würde nicht reichen. 1.5 : 3.5.
Ich hoffte noch, dass Chris die Partie gewinnen könnte, denn sein Gegner spielte immer schlechter, aber letztendlich ließ es sich im Endspiel nicht umsetzen, auch hier nur Remis, was heißt nur! 2:4.
Jetzt kam es auf Jürgen und Joel an; Joel hatte mir mitgeteilt, es stehe für ihn günstig und er hätte Pläne, um seine Partie zu gewinnen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Jürgen hatte seinen Gegner mit einer Qualle mehr zwar an die Wand gespielt, aber der Gewinn war wegen gegnerischer Dauerschachs und Mattgefahren sehr schwer umzusetzen. Sollte auch diese Partie noch im Remis enden? Nein, Gott sei Dank. Jürgen entzog sich dem Dauerschach durch eine längere Königswanderung und gewann die Partie. 3:4.
Nun kam es auf Joel an, aber zum Schluss lief er in eine Remisschaukel, aus der es kein Entrinnen gab. 3.5 : 4.5 verloren, leider kein Mannschaftspunkt. Hätte Peter seine Partie doch nur Remis gehalten!

So kam was kommen mußte, Achim vorne mit 11, und dann fünf Mannschaften mit zehn Punkten, aber Delmenhorst nur Dritter mit 1.5 Brettpunkten weniger hinter der Überraschungsmannschaft Horn/Wilstedt. Sollte uns der Aufsteiger noch die Butter vom Brot nehmen?
Also zählte am letzten Spieltag nur noch ein hoher Sieg, um noch die Chance auf den Aufstieg zu haben!


Runde 7: Holger Klattenhoff:
Nach Durststrecke wieder ein Erfolg

An diesem Sonntag hatten wir in ungewohnter Umgebung im kleinen Raum die Bremer Schachgesellschaft als Gast.
Diesmal waren alle pünktlich, Peter zwar wieder nur auf letztem Drücker. An dieser Stelle auch mein Dank an Andreas, Stefan und Joel, die fleißig beim Aufbauen und Organisieren mithalfen!
Es entwickelte sich in der Folgezeit ein entspannter Kampf für uns, da wir durch Stefan recht früh in Führung gingen.
Auch Jürgen diesmal in Hochform mit Mattangriff und Erfolg: 2-0.
Dann ich mit Erfolg, obwohl keine Figur mehr oder weniger als der Gegner, musste mein Gegner positionell, verursacht durch mehrere leichte Fehler in der Eröffnungsphase, und nach zähem Ringen, seine schlecht gestellten Bauern noch zu behalten, doch die Waffen stecken: 3-0.
Hier sah dann zum ersten Mal so aus, als wenn die weiteren Partien sich als spannend und unklar entwickeln würden. Andreas sehr gute Eröffungsstellung verschlechterte sich zusehends und der Gegner kam auf, bei Benedikt tobte der Kampf auf der c-Linie mit einem sehr guten Springer von ihm in der weißen Stellung, und auf der e-Linie, wo der Gegner versuchte, ein Gegenspiel aufzubauen.
Chris‘ Stellung sah wegen dem weißen Springer auf d5 nicht so toll aus mit Schwarz, aber er sollte wohl noch alles zusammenhalten können.
Bei Joel neigte sich die Waage leicht zu seinen Gunsten, obwohl Weiß versuchte, einen Mattangriff aufzubauen, von dem sich Joel aber nicht beeindrucken ließ.
Dann endlich Andreas: Mit zähem Ringen hatte er seinen Mehrbauern am Damenflügel aufgegeben, um in ein gewonnenes Endspiel am Königsflügel mit Bauern und Springer abzuwickeln: 4-0.  Hoffentlich brannte jetzt nichts mehr an, da Chris kurze Zeit später die Waffen stecken musste - er hatte sich in der B-Linie verspekuliert:4-1.
Ich war mit meinem Gegner derweil schon nach draußen gegangen zur Partieanalyse, als dann Joel daherkam und mir seinen Gewinn der Partie mitteilte. Geschafft, 5-1 wenigstens.
Benedikt machte dem versuchten Gegenspiel des Gegners in der e-Linie ein Ende und gewann kurz darauf die Partie: 6-1; sehr gut! Nur Peter kämpfte noch, er hatte dem Gegner auch schon Remis geboten, dieser wollte aber wohl nach anfänglichem Zögern nicht – zu Recht, denn er machte den Punkt zum 6-2 Endstand.


Runde 6: Holger Klattenhoff:
Zwei Punkte verschenkt 

Die Runde begann nicht vielversprechend, da Werner nach nur einer halben Stunde definitiv mit einem Turm weniger bereits auf Verlust stand und wenige Minuten später aufgeben musste.  0:1.  Dann gewann Stefan ganz überraschend einzügig eine Figur: 1-1. Die weiteren Partien liefen so vor sich hin und waren recht unklar.
Ich hatte ein ziemlich unklares Damenbauernspiel auf dem Brett und bot recht früh Remis an, was der Gegner wegen des hohen DWZ-Unterschiedes mit Unverständnis quittierte und dankbar annahm.  Dieses Remis war vielleicht viel zu früh und sollte sich noch rächen, weil uns später genau dieser halbe Punkt fehlen sollte.
Gut war, dass Chris das Remisangebot des Gegners ablehnte und weiterspielte, da etwas später Jürgen ebenfalls Remis annahm zum 2:2 Zwischenstand. Andreas stand zu diesem Zeitpunkt etwas schlechter. Ich hatte zwar gehofft, dass wir den Gegner, wenn wir mit 3:2 in Führung gehen würden, unter Druck setzen könnten, aber ich sah mich getäuscht:
Andreas opferte eine Figur, erhielt jedoch zu wenig Kompensation und musste aufgeben, sodass es stattdessen plötzlich 2:3 stand. Nun kam es auf Chris an, der zu diesem Zeitpunkt aber eine aussichtsreiche Stellung zum Gewinn hatte und diese auch geraume Zeit später in einen Sieg ummünzen konnte. 3:3.
Jetzt lag es endgültig an Peter und Michael, der von Anfang recht aussichtsreich auf Gewinn stand. Bei Peter war es recht unklar. Erst hatte er eine Figur gegen zwei Bauern gewonnen, also evtl. Sieg möglich. Leider stellte er diese Figur wenig später wieder einzügig weg, also evtl. Niederlage ?!? Noch Unentschieden drin?!? Es war zum Verzweifeln, als Michael seinen möglichen Sieg so langsam aber sicher zunichtemachte. Denn Peters Partie war nun verloren, und Michael wickelte mit ungleichfarbigen Läufern und Bauern in ein total totes Remis ab, was bei ungenauer Spielweise beiderseits in der Analyse hinterher sogar noch für Überraschungen gut war.  Endergebnis 3.5 zu 4.5!
Somit gingen unglücklich zwei Mannschaftspunkte verloren.


Runde 5: Holger Klattenhoff:
Überheblichkeit führt zum Desaster 

Die Partien gegen HB-West2 begannen recht vielversprechend.
Chris und Benedict mit einer soliden Stellung, Andreas und unser „Neuer“ Michael Niefünd mit extrem starker Beginnstellung, Peter und Michael Kollars sogar schon mit leichtem Übergewicht.
Stefan hingegen eher mit einer Null-Bock-Stellung, die ich bereits als schwierig ansah.
Ich selber hingegen in der Anfangsphase schon mit einer nicht behaglichen Partie, die es auch noch in sich haben sollte.

Daraus entwickelte sich in der Folgezeit ein dramatischer Kampf, da wir erstmals nicht in Führung gingen. Stefan verlor aufgrund der Rochade in die halboffene c-Linie sang- und klanglos die Partie. Chris stand zu dem Zeitpunkt besser und Peter hatte gerade die Qualität  gewonnen. Bei Benedict war die Stellung zwar noch ausgeglichen, aber ich begann mir langsam Sorgen zu machen, da die Rochade ausblieb und der schwarze König in der Mitte unter Druck geriet. Michael K. mit einem weit aufgerückten Mehrbauern sah schon wie der sichere Sieger aus. Bei Andreas hatte ich das Gefühl, dass die Stellung schwieriger werde könnte, bei Michael N. konnte die Partie lang werden, aber er stand immer noch besser.

Ich selbst mit meiner Partie nach 17 Zügen am Scheidepunkt, was spielen, alles in der Stellung irgendwie schon schlecht, hätte nie gedacht, dass ich hinter meinem Rochadezug mal zwei dicke Fragezeichen setzen müsste. Auch zuvor wäre der eine oder andere Zug sicher besser gewesen. Dann nach dem Rochadepatzer das nächste dicke Fragezeichen einen Zug später, hier bewertete Fritz die Stellung schon aber schlechter. Also höchstens noch Remis bei sehr genauer Spielweise.
Da ich schwer beschäftigt war, habe ich dann auch nichts mehr so richtig mitbekommen. Plötzlich klemmte der schwarze Turm von Chris in der weißen Stellung fest und war ohne Qualitätsverlust bzw. Bauernverluste nicht mehr rauszubekommen.  Peter kam dann noch daher und sprach von Aufstieg und Meisterschaft, um mir dann noch zusätzlich mitzuteilen, dass die Partie für ihn verloren sei. Sein Gegner war aufgekommen und mit zwei verbundenen Bauern und Springer und Läufer in die weiße Stellung eingedrungen  und machte sie dann auch folgerichtig regelgerecht kaputt- 0:2.
Dann Benedict mit dem 0:3, da die schwarze Stellung aufgrund des „Mehrturms“ in der Mitte auf d-und c-Linie nicht zu halten war. (Der schwarze Turm auf h8 spielte überhaupt nicht mehr mit).

Überraschend dann auch die restlichen Verluste, bei Michael K. fehlte plötzlich der weit vorgerückte Bauer und er hatte wegen der Zeitnotphase auch noch falsch abgewickelt und verlor dadurch die Partie.
Fast zeitgleich kamen dann auch Andreas und Michael N. daher: Andreas einfach nur Partie verloren, und Michael hatte durch Unachtsamkeit einzügig eine Figur eingestellt - 0:6. Gut man kann ja mal verlieren, aber gleich so hoch!
Nun denn, es kam noch schlimmer: Chris hatte sogar noch Chancen auf den Sieg, ob der Turmtausch auf der Grundreihe mit Verlust des Bauern auf d2 erzwungen war, habe ich nicht mitbekommen. Auch diese Partie ging verloren - 0:7. So saß ich denn als letzter da und kämpfte noch um das Remis, da trotz einer Figur weniger recht wenige Bauern nur noch auf dem Brett waren. Aber da ich mich unbedingt darum kümmern musste, die schwarzen Bauern zu entfernen, bin ich dummerweise noch in ein Mattnetz gelaufen - 0:8.

Gedanken zum weiteren Vorgehen:
Ich habe ja nichts dagegen, dass man mal schaut, wie stark der Gegner ist und sich auch vorbereitet, aber der Tenor am Sonntag:  „eigentlich müssten wir sie schlagen“ und „wir planen den Aufstieg und die Meisterschaft“.
Und vielleicht hat man zu sehr am Nachbarbrett geschaut und sich auf den anderen verlassen.
Fakt ist: Dass wir verloren haben, selbst gegen den vermeintlich schwächsten Gegner.
Jetzt müssen wir in die Zukunft schauen und uns bei der Nase packen und sagen, wir schauen mal wie es weitergeht! Aber von Meisterschaft Aufstieg und vermeintlich schwächere DWZ des Gegners will ich diese Saison nichts mehr hören, abgerechnet wird wie immer erst am Ende!!
Alles andere bitte unbedingt aus euren Köpfen entfernen!


Runde 4: Holger Klattenhoff:
Tabellenführung zur Winterpause 


Am Sonntag hatten wir Werders fünfte Mannschaft zu Gast. Der Mannschaftsführer teilte mir dann auch gleich mit, dass Brett 3 wohl nicht besetzt werden würde. Zu diesem Zeitpunkt ging ich noch davon aus, dass wir vollzählig und damit 1:0 in Führung lägen, bis sich dann herausstellte, unser Brett 1 glänzte ebenfalls durch Abwesenheit. 1:1 kampflos, sehr ärgerlich. Zumal wir für jedes fehlende Brett Geld berappen müssen. Und Brett 1 kostet 30 Euro Strafe!!!

Es entwickelte sich ein spannender Kampf.
Ich stand bald durchaus schlechter, aber Gegnerin Anastasia Erofeev hatte es nicht ausgenutzt. Bei Dr. Ungar sah es ziemlich remislich aus. Jürgen hatte beizeiten schon die Figur mehr, konnte aber den Gegner vorerst nicht richtig in die Knie zwingen. Stefan eher unspektarkulär mit unklarer Stellung anfangs. Andreas wickelte in ein Endspiel mit Läufer und Springer mit einem Mehrbauern gegen zwei Springer ab.
Ich war so vertieft in meiner Partie, da kam plötzlich Stefan daher und sagte, gewonnen - nach nur 22 Zügen! 2:1. Bei Peter entwickelte sich die Partie nach falscher Abwicklung zur Katastrophe und er mußte die Waffen strecken, 2:2. Dann überraschend Dr. Ungar gewonnen, 3:2. Daraufhin konnte ich plötzlich mit zwei überlegten Zügen, obwohl ich die ganze Partie über nicht richtig durchgeblickt hatte, Anastasia zur Aufgabe zwingen, 4:2.
Daraufhin hat dann Jürgen den Sieg zum 5:2 eingefahren. Nun kämpfte Andreas mit Stellungsvorteil doch noch um den Sieg, aber wo war der Mehrbauer geblieben? Trotz strategischem Stellungsvorteil konnte er den Gegner nicht dazu bringen, die Opposition mit seinem König zu verlassen und gab die Partie letztendlich Remis. Damit Endstand 5.5 zu 2.5!

Runde 3: Jürgen Hurrle:
Verfolger abgeschüttelt 


Schon in Runde 3 kam es zu dem Auswärtsduell mit den starken Osterholz-Scharmbeckern, bei denen wir in den beiden Jahren zuvor nur jeweils zu einer Punkteteilung kamen. Die beiden Kantersiege der noch jungen Saison gaben uns jedoch Hoffnung auf ein besseres Ergebnis, auch MF Holger stimmte nicht nur sich sondern ebenso Chris, Peter, Benedict, Michael, Jürgen, Stefan und Andrea auf Sieg ein.

Und tatsächlich führten wir mit 1:0 noch bevor der Mannschaftskampf so richtig begonnen hatte: Benedict hatte einen unwiderstehlichen Königsangriff inszeniert und seinen Gegner nach 20 Zügen zur Aufgabe gezwungen. An sechs anderen Brettern hatten sich ausgeglichene Spiele ergeben, am siebtem aber zelebrierte Stefan Zauberschach, das seinen recht starken Gegner Malte Jesgarzewski zu dem Ausruf veranlasste: "Ich steh ja soo schlecht und sehe auch keine Besserung!" Folgerichtig stand es bald sogar 2½:½, denn Peter hatte fast zeitgleich in ein gerechtes Remis eingewilligt.

Auch Holger verständigte sich nun am Spitzenbrett trotz leichten Vorteils auf eine -taktische- Punkteteilung: Zwar musste Chris an 2 infolge Minusbauern ums Remis kämpfen, Jürgen und Andrea hingegen dürften bei genauem Spiel nicht verlieren. Michael an 5 hingegen war klar auf der Gewinnerstraße. Er hatte seinem Gegner eine Figur abgeluchst und war dabei, die sichere Ernte einzufahren. Aber wie das so ist mit den fest einkalkulierten Punkten entging ihm im Eifer des Gefechts ein listiges Abzugsschach mit anschließendem Turmverlust.

Ich versuchte mit meinen etwas weiter vorn stehenden Bauern und dem Kampf Läufer gegen Springer voll auf Sieg zu spielen und hatte dabei Peters Warnung außer Acht gelassen, der Springer sei dem Läufer meistens überlegen. Da mussten wir schon von Glück sprechen, dass Andreas Gegner Manfred Seiffert plötzlich laut aufstöhnte: Er hatte die Dame stehenlassen!
4:2 stand es also, und es konnte noch knapp werden, denn Chris musste das Turmendspiel mit mittlerweile zwei Minusbauern aufgeben.

Nun, mein Gegner Jörg Schnibbe, der noch ordentlich aufgedreht hatte, willigte nach 73 Zügen endlich doch in eine Punkteteilung ein, und Michael, der als Letzter noch verbissen kämpfte, mussten dann doch die Waffen strecken.
Ein sehr hart erkämpfter Sieg, der die Tabellenführung festigt und uns ermutigt, die kommenden Herausforderungen optimistisch anzugehen.


Runde 2: Holger Klattenhoff:
Starken Gegner überraschend hoch bezwungen 

Mit Horn-Wilstedt kam der erste Aufsteiger aus der B-Klasse zu uns, von den DWZ-Zahlen her eine schwer einzuschätzende Mannschaft; es sollte anfangs ein spannender Kampf werden, zumal wir auf unser starkes Brett Peter Segelken aufgrund seiner Gesundheit verzichten mussten.

Ich an Brett 1 hatte zwar einen harten Brocken, stand aber in der französischen Verteidigung mit Schwarz anfangs sehr sicher und hatte zeitlich einen Bauern gewonnen.
Benedict war recht schnell und souverän an Brett 3 mit seinem Gegner durch - 1:0. Dann stieg die Spannung, denn Chris stand sehr schlecht und es sah sogar nach einer Niederlage an Brett 2 und Brett 1 aus, zumal ich mich plötzlich gegen den starken Christian Mäder in einer recht schwierigen Stellung wiederfand.
Aber Hoffnung kam auf, als Jürgen völlig überraschend an Brett 6 in gewohnter Weise nach zähem Kampf gewann - 2:0.

Dann wieder kurze Ruhephase bevor Stefan an Brett 7 und unser Ehrenpräsident Fritz an Brett 8 ihre Siege verkündeten - jetzt stand es unerwartet hoch schon 4:0. Ich frohlockte, zumindest einen Mannschaftspunkt nahmen wir mit!

Michael an Brett 5 stand auf Verlust und Anika an Brett 5 bei ihrem ersten Einsatz für uns befand sich in hoher Zeitnot, ebenso wie ich, da sich meine Stellung weiter verkompliziert hatte.
Aber Anika hielt dem Druck stand und lieferte den wichtigen halben Punkt zum Mannschaftssieg ab!
Kurze Zeit später konnte Chris seinen letzten Bauern zur Dame durchbringen und spielte mit König und Dame gegen einen weit vorgerückten gegnerischen Bauern sowie Springer und König. Auf den ersten Blick sah dieses Spiel recht remislich aus, aber Chris konnte den gegerischen König abdrängen und listig mit seinem König näherrücken und so die Partie doch noch gewinnen!

Da meine ganze Aufmerksamkeit der Partie neben mir galt, und ich meine Partie in Gedanken schon abgeharkt hatte, wickelte ich folgerichtig dann auch falsch ab und stellte die Partie zum Schluss mit Läufer und Turm gegen Dame aufgrund der gegnerischen permanten Mattdrohungen sang- und klanglos weg.


Michael hingegen konnte seinen h-Bauern zur Dame durchbringen und die Partie doch noch gewinnen. Hier half sein Gegner Heiner Krentzel zum Schluss kräftig mit, denn eigentlich hätten dessen vier weit aufgerückte weiße Bauern das Spiel entscheiden müssen.

Unser 6.5:1.5-Sieg fiel etwas zu hoch aus, aber gerne nehmen wir die Punkte mit.


Runde 1: Holger Klattenhoff:
Grandioser Sieg gegen TUS Varrel 2 


Das erste Positive war, dass der Gegner nur 7 Bretter aufgebaut hatte, wir gingen also mit 1:0 in Führung.
Nach einer knappen Stunde stand es 2:0 durch Andrea an Brett 7 mit einer sehenswerten Kurzpartie. Danach entwickelte sich ein munterer Kampf. An Brett 2 hatte Chris plötzlich ein paar Bauern mehr. Holger jedoch stand zu diesem Zeitpunkt schon schlechter,
denn er hatte die Gelegenheit verpasst, sich richtig zu entwickeln und bekam auf der offenen c- und d-Linie seine Türme nicht hinter die Dame, um den richtigen Druck zu erzeugen.
An den anderen Brettern ergeben sich total ausgeglichene, unklare Stellungen. Ein wenig später gewann Chris die Partie zum 3:0. Stefan an Brett 6 hatte dann plötzlich eine Mehrfigur, der Gewinn der Partie war nur eine Frage der Technik - 4:0! Dagegen stand Holger nach Abwicklung zweier Figuren für Turm auf Verlust. Er fing an um Remis zu kämpfen und bekam tatsächlich noch einen Fuß in die bereits verloren geglaubte Partie. Der Gegner fing an zu patzen und plötzlich brach die schwarze Stellung komplett ein - 5:0.
Damit war der Sieg eingefahren. Es ging nur noch um die Höhe.
Im Weiteren gewann Peter an Brett 3 nach einer Ungenauigkeit des Gegners, 6:0.
In einem schwer umkämpften Endspiel  Turm, Läufer und Bauern gegen Turm und drei Mehrbauern kämpfte Jürgen ums Remis und konnte den Gegner wegen seiner ungenauen Spielweise in Bedrängnis bringen und den Sieg zum 7:0 einfahren.
Michael egalisierte seine Partie mit nur 5 Minuten für zehn verbleibende Züge in Zeitnot zum Remis. Endstand 7.5:0.5!

Grandiose Leistung aller, diese gilt es zu halten gegen die nächste Mannschaft!