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Delmenhorster Schachklub von 1931 e.V.

Starker Auftakt zum Saisonstart

2. MannschaftVerbandsliga
Holger Klattenhoff

Am Sonntag waren wir bei Bremen Nord zu Gast. Wir spielten im Eldon-Burke-Haus ­­– ein neuer Spielort mit angenehmer Atmosphäre. Nach einigen organisatorischen Problemen wegen der fünften Mannschaft unsererseits, konnte der Mannschaftskampf unserer 2. Mannschaft dann doch fast pünktlich beginnen.

An allen Brettern entwickelten sich in der Anfangsphase solide Partien, auf denen man aufbauen konnte. Jan Okke Rockmann und ich, Holger Klattenhoff, waren allerdings nach eine Stunde mit der Partie und einem gerechten Unentschieden durch. Obwohl ich zwischenzeitlich etwas schlechter stand, blieb ein Mehrbauer über, aber die Stellung war komplett Unentschieden und wäre durch dreimalige Stellungswiederholung auch sofort Remis gewesen. Danach wurde dann von Karl Juhnke gegen Arne Döscher remisiert.

Mit Ralf Binias ging es dann wieder mit Remis weiter. Spannung kam auf. Bei Florian Salim zeichnete sich Übergewicht ab. Wir gehen 2,5 zu 1,5 in Führung. In der Partie von Lukas sah es allerdings sehr schlecht für Lukas aus. Die wohl spannendste und am effektivsten analysierte Partie, die wir uns draußen anschauten, in der zuerst Peter Issing hätte gewinnen können, danach aber auch Lukas Malte Monnerjahn. Es wurde ein Remis, das wohl auch gerecht war. Leider gab es dann einen Rückschlag. Torsten Thimm hatte gegen Thorsten Döscher die Partie überraschend und sofort weggestellt.

Kurze Zeit später kam Daniel nach draußen. Ein ruhiges Unentschieden, die Partei war von Anfang an ausgeglichen. Stand 3,5 zu 3,5. Also blieb mal wieder alles an unserem Doppel-Doc hängen. In seiner Partie wusste man lange nicht, wer hier die Nase vorn hat. Die Spannung breitete sich aus und war kaum noch zu ertragen.

Dann stand plötzlich Thorsten da und meinte „Gewonnen“. Ungläubiges Staunen bei mir. Hatte er es doch wieder geschafft, aus einer kritischen schlechten Anfangsstellung Gleichgewicht und zum Schluss sogar noch den Sieg herauszuholen. Für ihn bezeichnenderweise der „Very Big Point“. Für mich als Mannschaftsführer diesmal zwei Very Big Points für die Mannschaft.